Bereits zum zehnten Mal lädt die Gleichstellungsbeauftragte der Universität Bonn zusammen mit der Mathematisch-naturwissenschaftlichen Fakultät am Dienstag, 9. Februar, zur Schnupper-Uni für Schülerinnen der Jahrgangsstufen 11 bis 13 ins Poppelsdorfer Schloß ein. Die Teilnahme ist kostenlos.

Unter dem Motto “Perspektive Math-Nat!” erhalten Schülerinnen einen ersten Einblick in verschiedene mathematisch-naturwissenschaftliche Fächer, spannende Arbeitsfelder und Forschungsgebiete. Die Veranstaltung informiert über Studienvoraussetzungen und -ablauf der Fächer Astronomie, Geodäsie/Geoinformation, Geologie, Informatik, Mathematik, Meteorologie und Physik.

Die Schnupper-Uni wendet sich an Schülerinnen, die mathematisch-naturwissenschaftliche Interessen haben, aber unsicher sind, ob sie sich für ein solches Studium entscheiden sollen. Sie können in Übungen und kleinen experimentellen Aufgaben die praktischen Lehrinhalte der einzelnen Fächer kennen lernen.

Knapp drei Jahre nach Gewinn der Exzellenzinitiative ist es nun Realität. Die Universität Karlsruhe und das Forschungszentrum Karlsruhe schließen sich am 1. Oktober 2009 aufgrund des Gesetzes zur Errichtung des Karlsruher Instituts für Technologie zu einer Rechtsperson, dem KIT, zusammen. Aus einer Kooperation geht eine Fusion hervor, beide Einrichtungen verschmelzen nunmehr zu einer Einheit. Die Studierenden der Universität und die Beschäftigten beider Einrichtungen sind jetzt ausschließlich Mitglieder des KIT. Das KIT nimmt die Aufgaben, Rechte, Pflichten, Befugnisse und Zuständigkeiten des bisherigen Forschungszentrums und der bisherigen Universität Karlsruhe wahr. Alle Vertragsverhältnisse bestehen weiter. Durch das KIT entsteht eine einzigartige Verbindung der Potentiale eines Forschungszentrums und einer Universität. Dies ist die Basis für eine Institution international herausragender Forschung und forschungsorientierter Lehre sowie ein Ort für nachhaltige Innovationskultur.

NRW-Wissenschaftsminister Pinkwart will zum Wintersemester 2009/2010 ein neues Stipendiensystem für Studierende einführen. Das Stipendium soll 300 Euro pro Monat betragen und einkommensunabhängig sein. Ein Eignungstest, für den eine “normale Begabung” reiche, soll über die Bewilligung der Stipendien entscheiden. In einem ersten Schritt sollten mindestens 1.300 Studenten davon profitieren, sagte der Minister.

Innerhalb von fünf Jahren sollten dann zehn Prozent der Studenten an den Universitäten und Fachhochschulen ein Stipendium bekommen. Staat und Wirtschaft sollten sich die Kosten teilen, schlug Pinkwart vor. Ziel sei es, die Quote der Stipendiaten an den Hochschulen in den nächsten fünf Jahren von derzeit knapp zwei auf zehn Prozent zu steigern.

(Quelle: wdr.de)

Pünktlich zum Semesterbeginn haben sich die drei Brandenburger Universitäten, fünf Fachhochschulen, die Hochschule für Film und Fernsehen und das Wissenschaftsministerium über eine Weiterentwicklung der strukturierten Studieneingangsphase verständigt und hierzu entsprechende Standards vereinbart. Die Strukturierte Studieneingangsphase soll den Studienanfängern helfen, sich an der Hochschule zu orientieren, ihnen den Start erleichtern und damit zu weniger Studienabbrüchen und Fachwechseln beitragen.

Unter anderem verpflichten sich die Hochschulen, Studienanfänger bei einer schnellen Orientierung und sozialen Integration zu unterstützen, sie in das studentische Leben einzubinden und an die studentische Selbstverwaltung heranzuführen sowie ihnen zügig hochschulisches, selbstverantwortetes Lernen und wissenschaftliches Arbeiten zu vermitteln. Außerdem sollen sie schnell notwendiges Grundlagenwissen für das gewählte Studienfach ebenso erhalten, wie allgemeine Schlüsselkompetenzen. Die Vereinbarkeit von Studium und Familie soll gewährleistet werden und eine zügige Integration ausländischer Studierender.

“Wir sind mit der vom Vorsitzenden der Brandenburgischen Rektorenkonferenz und mir unterzeichneten Vereinbarung einmal mehr Schrittmacher im bundesweiten Vergleich. Neben der Steigerung der Studienanfängerzahlen nehmen wir mit der Strukturierten Studieneingangsphase ein weiteres wichtiges Ziel in den Blick, nämlich die Qualität und Attraktivität von Lehre und Studium zu erhöhen”, betonte Wissenschaftsministerin Wanka.

Der Vorsitzende der Brandenburgischen Landesrektorenkonferenz und Präsident der Fachhochschule Lausitz Prof. Dr. Günter H. Schulz unterstrich: “Die optimale Nutzung der eingesetzten Ressourcen zielt nicht nur auf eine hohe Studienmotivation und Leistungsbereitschaft ab, sondern auch auf die Freude der Studierenden am Studium an den Brandenburger Hochschulen.”

(Quelle: Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg)

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