17.Feb
2010
Kategorie: News |
Für ein Bundesgesetz zur Regelung der Hochschulzulassung hat sich die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) ausgesprochen. “Politik darf nicht länger zuschauen, wenn die Hochschulen mit der dezentralen Steuerung der Hochschulzulassung trotz Nachbesserungen überfordert sind. Das Zulassungschaos, das bereits in fünfte Jahr geht, wird auf dem Rücken der jungen Menschen und ihrer Zukunftschancen ausgetragen. Es schreckt von der Aufnahme eines Studiums ab. Dabei braucht Deutschland deutlich mehr Akademikerinnen und Akademiker”, sagte GEW-Vorsitzender Ulrich Thöne.
Er erinnerte daran, dass der Bund auch nach der Föderalismusreform die Kompetenz zur gesetzlichen Regelung der Hochschulzulassung besitze. In Studiengängen, in denen Plätze knapp sind, müssten diese zentral vergeben werden können. Es dürfe nicht der Entscheidung jeder einzelnen Hochschule überlassen bleiben, ob sie sich an einem zentralen Verfahren beteiligt. Darüber hinaus müssten sich Bund und Länder endlich auf einen leistungsfähigen “Hochschulpakt III” verständigen, um ausreichend Studienplätze zu schaffen und damit den Numerus clausus zu überwinden. Nur so könne ein Mangel an wissenschaftlich ausgebildeten Fachkräften verhindert werden.
Als einzige öffentlich-rechtliche deutschsprachige Fernuniversität weltweit ist die FernUniversität in Hagen eine echte Alternative zum Präsenzstudium. Sie bietet Bachelor- und Masterstudiengänge sowie Weiterbildungsprogramme in den Fakultäten Kultur- und Sozialwissenschaften, Mathematik und Informatik, Wirtschaftswissenschaft und in der Rechtswissenschaftlichen Fakultät. Ganz neu im Programm ist der Bachelorstudiengang Psychologie. Er wird seit dem Wintersemester 2008/09 angeboten.
Alle Studiengänge der FernUniversität sind ohne Numerus Clausus zugänglich. Mindestens bis einschl. Sommersemester 2010 erhebt sie keine pauschalen Studienbeiträge. Lediglich moderate Materialbezugsgebühren müssen ihre Studierenden entrichten, die dafür jedoch zuhause studieren können.
Unsere Studierenden:
Mit 55.000 Studierenden im Wintersemester 2008/09 gehört die FernUniversität zu den größten Hochschulen der Bundesrepublik. Gleichzeitig ermöglicht ihr höchst flexibles Studiensystem durch den Einsatz modernster Medien und Kommunikationstechnologien individuelles Studieren. Insbesondere Berufstätige nutzen die Chance, flexibel und nach eigener Zeiteinteilung parallel zu ihrer Arbeit an der FernUniversität zu studieren. Eine gute Option ist die FernUniversität zudem für Abiturientinnen und Abiturienten, die neben ihrer Berufsausbildung studieren oder sich bewusst für ein Fernstudium als Alternative zum Präsenzstudium entscheiden. Auch wer nach dem Abitur während des Zivil- bzw. Bundeswehrdienstes oder eines sozialen Jahres ins Studium einsteigen möchte, kann sich an der FernUniversität einschreiben. Und wer schon als Schülerin oder Schüler ein Studium ausprobieren will, kann im Akademiestudium erste Module absolvieren.
Unser Studiensystem:
Das Studium an der FernUniversität funktioniert nach der Methode des Blended Learning – das ist ein Mix aus verschiedenen Medien vom bewährten Studienbrief bis zum Lernen über das Internet. Wichtige Bestandteile sind Präsenzphasen, in denen man andere Studierende und Lehrende kennenlernen kann.
Für die fachliche Betreuung der Studierenden stehen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in Hagen sowie Mentorinnen bzw. Mentoren in den etwa 50 Studienzentren der FernUniversität zur Verfügung. In diesen regionalen Zweigstellen können die Studierenden zudem wohnortnah die allgemeine Studienberatung, Bibliotheken und Medientechnik nutzen. Auch Unterstützung in studientechnischen und administrativen Angelegenheiten ist hier erhältlich.
Weitere Informationen:
Online: www.fernuni-hagen.de
oder im Service-Center: Tel. 02331- 987-2444
Persönliche Information und Beratung in der Region:
Studienzentrum Leverkusen,
Friedrich-Ebert-Platz 11 51373 Leverkusen
Tel. 0214/ 31 01 34-0, Fax 0214/ 31 01 34-4
E-Mail: studienzentrum.leverkusen@fernuni-hagen.de
Hochschulen aus den Regionen Bonn, Köln, Aachen, Koblenz und Siegen stellen sich vor
Abitur- und dann? Dieser Frage stellen sich jedes Jahr viele Absolventinnen und Absolventen der Gymnasien und suchen nach Orientierungshilfen. Um hier Abhilfe zu schaffen, organisiert die Berufsberatung für Abiturienten der Bonner Agentur für Arbeit nun bereits zum sechsten Mal in Folge die Bonner Hochschulmesse, bei der sich die Hochschulen aus der Region präsentieren.
Wie in kaum einem anderen Gebiet Deutschlands bietet der Köln-Bonner Großraum eine interessante Hochschullandschaft mit hervorragenden Studienmöglichkeiten. Über 20 Universitäten, Fachhochschulen, Kunst-, Musik- und Sporthochschulen bieten mehrere Hundert Studiengänge an. Um Studieninteressierten die Möglichkeit zu geben, sich aus erster Hand über das jeweilige Studienangebot zu informieren, hat die Berufsberatung für Abiturienten die Studienberater der Hochschulen eingeladen. Studieninteressierte haben damit die Möglichkeit, sich an einem Tag konzentriert aus erster Hand informieren zu können. Dabei ist Gelegenheit, sich beispielsweise nach Numerus Clausus, Vorpraktika, Studienschwerpunkten oder die Einführung der neuen Bachelor-Abschlüsse zu erkundigen. Beteiligt sind die Hochschulen aus der Region Bonn, Köln, Aachen, Siegen und Koblenz.
Flankiert wird die Veranstaltung durch ein attraktives Vortragsprogramm zu ausgewählten Studiengängen.
Die Messe findet statt am 22. Januar 2008 in der Zeit von 14.00 bis 18.00 Uhr in der Bonner Beethovenhalle. Der Eintritt ist kostenlos.