Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart begrüßt die Ankündigung der Universität Köln, 50 neue Professuren aus Studienbeiträgen zu finanzieren. “Die Universität Köln hat mit ihrer Ankündigung ein vorbildliches Zeichen für die Verwendung von Studienbeiträgen gesetzt. Der Trend ist zu erkennen, dass die Hochschulen die Studienbeiträge vermehrt auch in zusätzliches qualifiziertes Lehrpersonal investieren.”

Auch an anderen Hochschulen wie der Universität Bonn (sieben) oder der Fachhochschule Bielefeld (vier volle, zwei halbe) sind neue Professuren, die mindestens anteilig aus Studienbeiträgen finanziert werden, bereits besetzt, im Berufungsverfahren oder in Planung. Pinkwart forderte die Hochschulen auf, diesen guten Beispielen zu folgen. “Ich begrüße diesen Trend ausdrücklich und möchte die Hochschulen ermutigen, sich hier noch stärker zu engagieren.” Denn jede zusätzliche Professur aus Studienbeiträgen verbessere die Betreuungsrelation, weil diese Professuren nicht kapazitätsrelevant sind. Da Studienbeiträge keine Landesmittel sind, müssen die Hochschulen für daraus geschaffene neue Stellen keine zusätzlichen Studierenden aufnehmen.

“Das heißt, der Kern guter Lehre und guter Studienbedingungen wird besser, nämlich die Betreuung der Studenten durch die Professoren”, sagte Pinkwart. “Was für Hessen übrigens zukünftig nicht mehr gilt: Denn dort werden zusätzliche Professuren automatisch und direkt kapazitativ wirken, selbst wenn die Studienbeiträge 1:1 durch staatliche Zuschüsse ersetzt würden.”

Der Termin für die nächste Hochschulmesse steht fest. Sie findet am Dienstag, den 27. Januar 2009, zwischen 14.00 und 18.00 Uhr in der Beethovenhalle Bonn statt.

Nahezu alle Universitäten und Fachhochschulen des Köln-Bonner Raums, einschließlich der Hochschulen in Aachen, Koblenz und Siegen werden auch in diesem Jahr wieder an Informationsständen ihr Fächerangebot und ihre Forschungsschwerpunkte präsentieren.

Flankiert wird die Messe von einem umfangreichen Vortragsprogramm zu attraktiven Studiengängen.

Die Ausstellerliste sowie das Vortragsprogramm werden hier in Kürze vorgestellt.

Eine kleine Portion Glück gehört sicherlich dazu, wenn ein Austauschaufenthalt im Ausland zu einem Erfolg werden soll. Viel wichtiger jedoch ist umfassende Information vor und die richtige Einstellung der Schülerinnen und Schüler während des Aufenthaltes. Wenn beides zusammentrifft, sind die besten Voraussetzungen geschaffen, damit ein glücklicher Austausch stattfinden wird.

Unter dieser Zielsetzung führt die Bonner Austauschorganisation STEP IN mehrmals im Jahr in vielen Städten Deutschlands Informationsveranstaltungen über Schulaufenthalte im Ausland durch. Eltern und Schüler werden eingeladen, sich über die Inhalte der High School Programme zu informieren. Die einzelnen Programmländer sind dabei ebenso Thema wie die verschiedenen Schulsysteme, Gastfamilien und Erwartungen der Teilnehmer. “Wichtig ist die offene Einstellung der Schülerinnen und Schüler. Wer im Ausland das Gleiche vorfinden will wie zu Hause, wird in seinen Hoffnungen wahrscheinlich enttäuscht werden”, meint Jutta Brenner, Leiterin der STEP IN High School-Abteilung. STEP IN vermittelt seit über zehn Jahren Schulaufenthalte nach Australien, Kanada, Neuseeland und Kanada. Auch Südafrika, Argentinien, Brasilien und einige europäische Länder sind im Programm.

“Wir wollen bei den Informationsveranstaltungen ein möglichst realistisches Bild der Auslandsaufenthalte vermitteln”, so Jutta Brenner. Termine der Info-Tour durch Deutschland, die im Januar beginnt, sind der 8. Januar in Bonn, der 9. Januar in Berlin und der 10. Januar in Hannover. Die kanadischen Partner und Vertreter des Class-A-Float-Programms, den High School-Aufenthalt mit Weltumseglung, werden am 14. Januar in München, am 15. Januar in Heidelberg und am 16. Januar in Frankfurt mit dabei sein.

Hochschulen aus den Regionen Bonn, Köln, Aachen, Koblenz und Siegen stellen sich vor

Abitur- und dann? Dieser Frage stellen sich jedes Jahr viele Absolventinnen und Absolventen der Gymnasien und suchen nach Orientierungshilfen. Um hier Abhilfe zu schaffen, organisiert die Berufsberatung für Abiturienten der Bonner Agentur für Arbeit nun bereits zum sechsten Mal in Folge die Bonner Hochschulmesse, bei der sich die Hochschulen aus der Region präsentieren.

Wie in kaum einem anderen Gebiet Deutschlands bietet der Köln-Bonner Großraum eine interessante Hochschullandschaft mit hervorragenden Studienmöglichkeiten. Über 20 Universitäten, Fachhochschulen, Kunst-, Musik- und Sporthochschulen bieten mehrere Hundert Studiengänge an. Um Studieninteressierten die Möglichkeit zu geben, sich aus erster Hand über das jeweilige Studienangebot zu informieren, hat die Berufsberatung für Abiturienten die Studienberater der Hochschulen eingeladen. Studieninteressierte haben damit die Möglichkeit, sich an einem Tag konzentriert aus erster Hand informieren zu können. Dabei ist Gelegenheit, sich beispielsweise nach Numerus Clausus, Vorpraktika, Studienschwerpunkten oder die Einführung der neuen Bachelor-Abschlüsse zu erkundigen. Beteiligt sind die Hochschulen aus der Region Bonn, Köln, Aachen, Siegen und Koblenz.

Flankiert wird die Veranstaltung durch ein attraktives Vortragsprogramm zu ausgewählten Studiengängen.

Die Messe findet statt am 22. Januar 2008 in der Zeit von 14.00 bis 18.00 Uhr in der Bonner Beethovenhalle. Der Eintritt ist kostenlos.