13 Mai 2011 ~ 0 Comments

Deutschland Top bei Medizin-Ausbildung

Mit rund 10.000 Medizinern pro Jahr bildet Deutschland – nach den USA mit rund 19.500 – die meisten Ärztinnen und Ärzte aus. Auf Platz drei folgt Japan mit annähernd 7.500 Absolventen. Bezogen auf die Einwohnerzahl gehört Deutschland ebenfalls zur Spitzengruppe. Mit rund 12 Absolventen pro 100.000 Einwohner werden in Deutschland doppelt so viele Ärztinnen und Ärzte wie in den USA oder Japan ausgebildet. Dies sind Daten der OECD (Organisation for Economic Co-operation and Development), auf die die Deutsche Hochschulmedizin anlässlich der Debatten um zusätzliche Medizinstudienplätze und “Ärztemangel” hinweist.

“Auch beim Vergleich der Ärztedichte liegt Deutschland mit 3,6 praktizierenden Ärzten pro 1.000 Einwohner weit vorne”, sagt Professor Dieter Bitter-Suermann, Vorsitzender der Deutschen Hochschulmedizin. “Der internationale Vergleich zeigt, dass die Ärztedichte weitgehend unabhängig von der Zahl der Absolventen des Medizinstudiums in den jeweiligen Staaten ist. So hat z. B. die Schweiz eine etwas höhere Ärztedichte als Deutschland, obwohl im Verhältnis zur Bevölkerungszahl dort nicht so viele Mediziner ausgebildet werden.” Nach Angaben der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung werden in der Schweiz ein Viertel weniger Ärzte pro 100.000 Einwohner ausgebildet als in Deutschland.

(via)

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